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Das Gesundheitswesen als Treiber für die Ernährungswende

Hier entsteht in Kürze eine Übersichtsseite über das Projekt „Das Gesundheitswesen als Treiber für die Ernährungswende“, das gemeinsam von der Deutschen Kranken­haus­gesell­schaft e.V. (DKG) und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) durchgeführt wird. Gefördert wird das Projekt von Healthy Food, Healthy Planet.

Die Rolle von Krankenhausverpflegung auf verschiedenen Ebenen

1. Blaupause für die Implementierung gesunder und nachhaltiger Ernährung in stationären Gesundheitseinrichtungen

Eines unserer großen Projektziele ist die Erstellung und Veröffentlichung einer Blaupause, die Krankenhäuser dabei unterstützen soll, ein Verpflegungskonzept zu entwickeln, das sowohl der menschlichen (individuellen) Gesundheit als auch der planetaren Gesundheit (Erhalt lebensfähiger Bedingungen auf dem Planeten) zugutekommt. 

Anhand einer bundesweiten Umfrage zur aktuellen Speiseversorgung in Krankenhäusern werden Best-Practice-Beispiele identifiziert, erfolgreiche Methoden und Transformationsprozesse untersucht und im Anschluss anschaulich auf dieser Webseite dargestellt. 

Unser Ziel: Eine einfache und übersichtliche Anleitung für die Umstellung der Speiseversorgung in Krankenhäusern sowohl für Patientinnen und Patienten, als auch für Mitarbeitende – unter Berücksichtigung der individuellen Situation einer jeden Gesundheitseinrichtung. Diese Blaupause kann auch für Pflege- oder Reha-Einrichtungen wichtige Anregungen liefern. 

2. Regionale Vernetzung von Gesundheitseinrichtungen und Ernährungsakteurinnen und -akteuren in verschiedenen Modellregionen

Mit täglich tausenden Mahlzeiten, stabiler Nachfrage und gesellschaftlichem Vertrauen haben Krankenhäuser über ihr Speiseangebot das Potenzial, regionale Lieferketten zu stärken, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und eine gesundheitsförderliche Ernährungswende in ihrer Region aktiv mitzugestalten.

In Modellregionen arbeiten wir gemeinsam mit regionalen Akteurinnen und Akteuren an der Frage, welche Rolle Krankenhäuser in regionalen Ernährungssystemen einnehmen und wie die Zusammenarbeit zwischen Küche, regionaler Landwirtschaft sowie kommunalen und zivilen Akteurinnen und Akteuren gelingen kann. Dafür entwickeln wir gemeinsam mit Ernährungsräten, Erzeugerinnen und Erzeugern sowie mit Krankenhäusern in vier ausgewählten Modellregionen konkrete Kooperationsmodelle und analysieren, unter welchen Bedingungen Transformation gelingt.

Unser Ziel: Zeigen, dass Krankenhäuser nicht nur Abnehmer von Lebensmitteln sind, sondern ein Bindeglied für eine gesunde und regionale Ernährungswende.

3. Politische Rahmenbedingungen für gesunde und nachhaltige Krankenhausverpflegung

Die Umsetzung von gesunder und nachhaltiger Krankenhausernährung soll keine Mehrbelastung für Krankenhäuser darstellen, sondern Teil einer Gesundheitspolitik sein, die Verantwortung und Finanzierung für das Wohlergehen ihrer Patientinnen und Patienten sowie ihres Gesundheitspersonal übernimmt. In Zeiten vieler drastischer Sparmaßnahmen ist es daher unabdingbar, dass gesunde und nachhaltige Ernährung sowie ihre Finanzierung gesetzlich verankert werden.

Das Ziel dieses Handlungsfeldes ist, die notwendigen politischen Rahmenbedingungen herauszuarbeiten, damit in deutschen Krankenhäusern eine gesundheitsförderliche Speiseverpflegung, z. B. nach den DGE-Empfehlungen, zur Norm werden kann.

Dazu fragen wir uns: Was sind entscheidende Hebel für die Umstellung? Was sind Hemmnisse? Welche politischen Stellschrauben gibt es?

Im Austausch mit Krankenhäusern und weiteren Gesundheitsakteurinnen und -akteuren analysieren wir, welche Ansatzpunkte es gibt, um gesunde und nachhaltige Verpflegung im Krank­en­haus politisch zu fördern. Die Analyseergebnisse fassen wir in einem Policy Brief zusammen und leiten Forderungen an politische Entscheidungstragende ab. 

Die Ergebnisse sowie den Policy Brief werden Sie demnächst auf dieser Seite finden. 

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