Tipps und Tools auf weiteren Webseiten
Wer den Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Gesundheitseinrichtungen gestalten möchte, findet im Internet zahlreiche hilfreiche Informationsangebote. Neben den Inhalten auf dieser Webseite haben wir für Sie eine Auswahl an Plattformen, Tools und Preisausschreibungen zusammengestellt, die Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen bei der nachhaltigen Transformation unterstützen.
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - BUND Gütesiegel Energiesparendes Krankenhaus
Auszeichnung von Krankenhäusern und Reha-Kliniken für besondere Leistungen beim Klimaschutz (Investitionen in energiesparende und energieeffiziente Technik, Gebäudedämmung und andere klimarelevante Maßnahmen wie die Motivation zu klimafreundlichem Nutzerverhalten) Bereich wird neu aufgestellt. Bis auf weiteres ruht das Projekt und es wird keine Gütesiegelverleihungen durchgeführt.
Contracting in Sozialeinrichtungen (CoSo)Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung von Energiespar- und Effizienz-Contracting in Sozialeinrichtungen
Kalkulations-Tool für energetische Sanierungsmaßnahmen (Schnellrechner)
Dieses Kalkulations-Tool soll Gesundheits- und Sozialeinrichtungen den Einstieg in die vielen Möglichkeiten einer energetischen Sanierung bieten.
Basierend auf Gebäude- und Energiedaten wird das Potenzial Ihrer Liegenschaft hinsichtlich Energieeinsparungen und Emissionsminderungen aufgezeigt.
Am Ende der Kalkulation erhalten Sie ein Dokument, das als Entscheidungshilfe für weitere Schritte in Richtung bedarfsgerechter Sanierungsmaßnahmen dient.
Es beinhaltet Grobabschätzungen zu möglichen Kosten und Einsparungen über den Lebenszyklus der Liegenschaft, Best-Practice Beispiele und eine Übersicht zu unabhängigen Planern.
Das Tool wird aktuell noch erarbeitet. Informationen zum Projekt finden sich unter dem angegebenen Link.
Das Kompetenzzentrum für klimaresiliente Medizin und Gesundheitseinrichtungen (KliMeG) Freiverfügbarer Rechner zur Treibhausgasbilanzierung (KliMeG-Rechner)
Der KliMeG-Rechner ist das Ergebnis der Kooperation von KliOL und CAFOGES. Nachdem in den beiden wissenschaftlichen Projekten zunächst parallel an der Erstellung eines Treibhausgas-Rechners für Gesundheitseinrichtungen gearbeitet wurde, haben die Teams Synergien geschaffen und beschlossen, für KliMeG ein gemeinsames Tool zu erstellen, mit „dem Besten aus zwei Welten“. Dieser fusionierte Rechner bietet die Möglichkeit über die Plattform ecocockpit (www.ecocockpit.de) eine Treibhausgasbilanz entsprechend des Greenhouse Gas Protocols zu erstellen, die auch vor- und nachgelagerte Emissionsquellen berücksichtigt. In einigen Bereichen werden individuelle Rechenschritte nötig sein, die Sie unterstützt durch ein Hilfsexcel durchführen können.
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert dem Stiftungsauftrag und dem Leitbild entsprechend innovative, modellhafte und lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Die DBU bietet auf ihrer Website einen kurzen Überblick über diverse Themengebiete wie beispielsweise Bauen & Quartier oder Energie. Außerdem listet die DBU in ihrer Projektdatenbank sämtliche von ihr geförderte Projekte auf und gibt teils kurze Beschreibungen der Projekte inklusive der Fördersumme an.
Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)
Der DNK hat viele Jahren einen Standard für Nachhaltigkeitsberichte angeboten. Seit Februar 2024wurde an der Weiterentwicklung des DNK gearbeitet: Es entsteht ein großes Angebot, das Unternehmen im Bereich Berichterstattung umfassend unterstützt. Das entwickelte Angebot umfasst: - die DNK-Plattform - die DNK-Checklisten - den Campus des DNK Seit 2025 gibt es die neue DNK-Plattform. Dort können Sie kostenlos Ihre Nachhaltigkeitsberichte nach der EU-Richtlinie Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erstellen. Es gibt sowohl ein Modul für Unternehmen mit Berichtspflicht als auch für Unternehmen, die freiwillig berichten wollen. Die Informationen auf der DNK-Plattform werden regelmäßig aktualisiert. Wenn die CSRD-Richtlinie offiziell geändert wird, finden Sie die Änderungen auch auf der Plattform. Es wird auch kostenlose Erstberatung im DNK-Helpdesk per Telefon oder E-Mail an. Mit den DNK-Lots*innen stellt der DNK zudem ein qualifiziertes Netzwerk an Nachhaltigkeitsberater*innen zur Verfügung. Die DNK-Lots*innen arbeiten eigenständig, unabhängig und stellen ihre Leistungen individuell in Rechnung. DNK-Erklärungen nach dem bisherigen DNK-Standard können nur noch bis zum 30.11.2026 in der alten Datenbank eingereicht werden.
Deutscher Nachhaltigkeitspreis Gesundheit
Nach seinem Auftakt 2024 zeichnet der DNP Gesundheit auch 2025 Projekte aus, die als Vorreiter die Nachhaltigkeitstransformation im Gesundheitswesen voranbringen. Der Preis würdigt vorbildliche Maßnahmen, Initiativen und Lösungen, die die Beiträge zu einem nachhaltigeren Gesundheitswesen leisten, in den drei Kategorien: - Versorgung gestalten (Initiativen und Projekte, die zu einer effizienten Gestaltung von Strukturen und Prozessen beitragen) - Gesundheit stärken (Initiativen und Projekte, die Krankheit vermeiden und die Gesundheit der Menschen schützen) - Umwelt schützen (Initiativen und Projekte, die Umweltauswirkungen von Behandlung und Medizintechnik minimieren) Stationäre und ambulante Versorger werden explizit als Zielgruppe für den Preis gelistet. Die Einreichung erfolgt während der Bewerbungsphasen über einen Online-Fragebogen. Die Bewerbungsphase für 2026 lief bis zum 12. Juni, der Preis wird am 04. Dezember 2026 in Düsseldorf überreicht.
E N. Kompass Krankenhaus
Dieses Projekt ist bereits beendet (2015) und wird nur zur Vollständigkeit und als Informationsquelle aufgelistet. An dem Projekt EN.Kompass Krankenhaus nahmen elf Krankenhäuser aus Nordrhein-Westfalen teil. In zwei Basis- und acht Themenmodulen, die in der Zeit zwischen Februar und Oktober 2015 stattfanden, wurden den Teilnehmern umfangreiche Informationen zu wichtigen Energie- und Umweltschutzthemen vermittelt. Zentrale Ergebnisse fasst der Projektbericht (als PDF zum Download frei verfügbar) zusammen.
Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen
Mit dem Gesundheitspreis zeichnet das Land jährlich innovative Projekte im Gesundheitswesen aus. Der aktuelle Wettbewerb befasst sich mit dem Schwerpunktthema "Digitalisierung im nordrhein-westfälischen Gesundheitswesen sinnvoll und sicher ausbauen. Bewerbungsschluss war am 30. November 2025. Über Bewerbungen zur Teilnahme im Jahr 2026 liegen noch keine Informationen vor. Jedes Jahr beteiligen sich bis zu 80 verschiedene Institutionen, Initiativen, Organisationen und Fachleute an diesem Wettbewerb - mit teilweise mehr als 100 Projekten. Die herausragenden Projekte unter den Bewerbungen erhalten neben dem Gesundheitspreis zusätzlich eine Geldprämie.
Green HospitalPLUS Initiative Bayern
Die Green HospitalPLUS Initiative ist ein Nachhaltigkeitsinstrument für bayerische Krankenhäuser. Sie ruht auf drei gleichberechtigten Säulen: Energie – Umwelt – Mensch und verbindet so ökologische und soziale Nachhaltigkeit. Die Initiative ist eine Weiterentwicklung der Green Hospital Initiative, die im Jahre 2011 vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ins Leben gerufen und ab 2013 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege maßgeblich umgesetzt wurde. Als Beitrag zur bayerischen Energiewende lag der Fokus der Green Hospital Initiative auf Energieeffizienz, wobei ihr bereits ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde lag. Dieser ganzheitliche Ansatz wurde mit der Green HospitalPLUS Initiative aufgegriffen und konsequent ausgebaut – die Initiative somit inhaltlich an die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen angepasst. Maßnahmendatenbank: https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2024/05/massnahmenkatalog_green_hospital_plus_2024.pdf
Health Care Without Harm Europe (HCWH Europe)
Health Care Without Harm Europe ist ein Netzwerk aus tausenden von Krankenhäusern und Gesundheitsexperten mit Mitgliedern in ganz Europa und Partnern auf der ganzen Welt. Von Einzelpersonen, die sich für Nachhaltigkeit an ihren Arbeitsplätzen einsetzen, bis hin zu großen Krankenhäusern, die auf nachhaltige Praktiken drängen, stehen wir Seite an Seite, teilen Erkenntnisse, Inspiration und Innovation – und verändern die Funktionsweise unserer Gesundheitssysteme. Strategische Ziele: - Circular Healthcare - Klimaintelligente Gesundheitsversorgung - Safer Pharma
Klimamanager für Krankenhäuser - KLIK Green
Das Projekt KLIK green wurde im Zeitraum zwischen Mai 2019 und April 2022 durchgeführt. Die Ziele von KLIK green bestanden darin, innerhalb der Projektlaufzeit mindestens 100.000 Tonnen CO2-Äquivalente zu vermeiden. Bundesweit engagierten sich 250 Krankenhäuser und Reha-Kliniken mit über 1.600 Klimaschutzmaßnahmen. Beschäftigte Fachkräfte der Einrichtungen wurden dafür zu Klimamanager*innen qualifiziert, um konkrete Klimaschutzziele für die Einrichtungen festzulegen, Maßnahmen zu planen und umzusetzen. Eine aus dem Projekt entstandene KLIK-Datenbank bietet Kliniken kostenlos und online frei zugänglich Anregungen und Ideen für Maßnahmen z. B. aus den Bereichen Energieeffizienz, ökologisches Bauen, Küche, Mobilität. Aus dem Vorgänger-Projekt (2014 - 2016) existiert ein Leitfaden, der Informationen, Aufgaben der Klimamanager/innen im Krankenhausbetrieb, energieeffiziente Maßnahmen sowie ausgewählte Umsetzungsbeispiele vermittelt. Link zur KLIK-Datenbank: https://www.klik-krankenhaus.de/klik-datenbank/suche-nach-massnahmen Link zum Leitfaden: https://www.klik-krankenhaus.de/das-projekt/klik-leitfaden
Klimaretter – Lebensretter
Unternehmen und Mitarbeitende können sich im Klimaretter-Tool anmelden und durchgeführte Klimaretter-Aktionen auswählen. So kann allein oder im Team im spielerischen Wettbewerb CO2 eingespart werden. Die Website liefert im Klimaretter-Tool zudem einen Überblick über mögliche Maßnahmen. Jährlich wird ein Klimaretter-Award verliehen.
Klinikreport Nachhaltigkeit +++ IMPULS KOMPAKT
Praxisorientierte Online-Publikationsreihe zur Förderung von Nachhaltigkeit in Krankenhäusern. Das Projekt (Laufzeit: Juli 2024 bis Dezember 2026) bereitet fundierte Informationen, Handlungsempfehlungen und Praxisbeispiele zu ausgewählten Nachhaltigkeitsthemen auf. Bisherige Schwerpunkte umfassen u. a. Narkosegase, Hitzeschutz, Reduzierung von Speiseresten, Treibhausgasbilanzierung sowie Energie- und Ressourceneinsparung durch Nutzerverhalten. Zielgruppe sind insbesondere Krankenhäuser sowie Nachhaltigkeitsverantwortliche und Entscheidungsträger im Klinikbereich.
KLUG Deutscher Allianz Klimawandel und Gesundheit
KLUG ist ein Netzwerk von Einzelpersonen, Organisationen und Verbänden aus dem gesamten Gesundheitsbereich. Dazu vernetzen sich die Akteure quer zu Sektoren und Hierarchien in der gesamten Gesellschaft. Inzwischen wird KLUG von vielen medizinischen Fachgesellschaften, dem Deutschen Ärztetag, dem Deutschen Pflegetag sowie Forschungsinstituten und NGOs unterstützt. Die Handlungsfelder von KLUG in denen man sich einbringen kann umfassen die transformative Bildung, transformative Arztpraxen, Prävention und Gesundheitsförderung, Resiliente Gesundheitseinrichtungen, Ernährung, Hitze, Nachhaltige Arzneimittel und Medizinprodukte sowie die KLUG Arbeitsgruppen.
Kurzanalyse Nr. 11: Ressourceneffiziente Wasserkonzepte für Krankenhäuser
Die Kurzanalysen des VDI ZRE geben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Themas Ressourceneffizienz in Forschung und industrieller Praxis. Sie enthalten eine Zusammenstellung relevanter Forschungsergebnisse, neuer Technologien und Prozesse sowie Gute-Praxis-Beispiele. Damit verschaffen die Kurzanalysen einem breiten Publikum aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung einen Einstieg in ausgewählte Themenfelder der Ressourceneffizienz.
Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen
Die Arbeitshilfen richten sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Entscheidungstragende der Krankenhäuser und beinhalten Maßnahmen, Hintergrundinformationen und Material für den Hitzeschutz in Krankenhäusern. Je nach Bedarf und Interesse kann jede Arbeitshilfe einzeln oder als Gesamtdokument gelesen und ausgedruckt werden. Bei der hier zum Download angebotenen Arbeitshilfe handelt es sich um Auflage 1.1 (Stand: Juni 2024). Die neue Auflage beinhaltet insbesondere redaktionelle Anpassungen, zudem wurden die Module C.4 Verabreichung von Arzneimitteln und C.5 Lagerung von Arzneimitteln umfassend überarbeitet.
Lohfert-Preis
Die gemeinnützige Christoph Lohfert Stiftung, deren Anliegen es ist, die Patientenorientierung v. a. in der stationären Versorgung zu verbessern, schreibt jährlich den Lohfert-Preis aus. In diesem Jahr ist der mit 20.000 Euro dotierte Förderpreis dem Thema GREEN HOSPITAL – Umweltschutz und Ressourceneffizienz in Krankenhäusern gewidmet. Der Preis wurde an das Projekt „Carus Green – Nachhaltigkeit und höhere Umweltverträglichkeit am Universitätsklinikum Dresden" vergeben. Gesucht werden Projekte, die sich bereits erfolgreich im Krankenhausbetrieb bewähren. Die Ausschreibung legt besonderen Wert auf innovative Strategien und Technologien, die nicht nur die Umweltbelastung reduzieren, sondern idealerweise auch die Patientenorientierung verbessern. Ergänzt wird die Jury des Lohfert-Preises in diesem Jahr von Thomas Voß, ehem. kfm. Direktor der LWL-Kliniken Münster/Lengerich und EMAS-Pionier. Die Bewerbungsphase für 2026 ist abgeschlossen und es liegen noch keine Informationen zum Lohfert-Preis 2027 vor.
NaRess – Nationale Plattform für Ressourceneffizienz
Im September 2013 hat das Bundesumweltministerium die "Nationale Plattform Ressourceneffizienz" (NaRess) eingerichtet, damit die Umsetzung und Weiterentwicklung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) im regelmäßigen Dialog mit allen wichtigen Stakeholdern erfolgen kann. Seit 2015 gehören der NaRess neben den Wirtschaftsverbänden auch Umwelt- und Verbraucherschutzverbände sowie Gewerkschaften und kommunale Spitzenverbände an. Der Teilnehmerkreis aus rund 40 Institutionen trifft sich zweimal jährlich zum Informationsaustausch.
NeRess - Netzwerk Ressourceneffizienz
Im September 2013 hat das Bundesumweltministerium die "Nationale Plattform Ressourceneffizienz" (NaRess) eingerichtet, damit die Umsetzung und Weiterentwicklung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) im regelmäßigen Dialog mit allen wichtigen Stakeholdern erfolgen kann. Seit 2015 gehören der NaRess neben den Wirtschaftsverbänden auch Umwelt- und Verbraucherschutzverbände sowie Gewerkschaften und kommunale Spitzenverbände an. Der Teilnehmerkreis aus rund 40 Institutionen trifft sich zweimal jährlich zum Informationsaustausch. Ergänzt wird die Arbeit der NaRess durch das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess), das sich als sich als Forum aller Akteure im Themenfeld Ressourceneffizienz versteht und allen Interessierten offen steht. Die Webseite bildet dabei die Plattform, auf der sich alle Akteure im Themenfeld der Ressourceneffizienz präsentieren können.
Netzwerk „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz (BilRess)“ / 19. BilRess-Netzwerkkonferenz zum Thema Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz
BilRess wurde 2012 auf Anregung von Unterabteilungsleiter a. D. Reinhard Kaiser vom Bundesumweltministerium (BMU) aus der Taufe gehoben. Das wichtigste Ziel von BilRess ist die Vernetzung möglichst vieler wichtiger Akteure innerhalb und außerhalb des Bildungswesens, die für die Verankerung von Ressourcenbildung in den verschiedenen Bildungsbereichen (schulische Bildung, berufliche Bildung, Hochschulbildung, Weiterbildung) und darüber hinaus in Politik, Wirtschaft, Sozialpartner und Zivilgesellschaft über erfolgskritische Kompetenzen verfügen und bislang noch wenig vernetzt sind. Seit Juni 2019 läuft die dritte Projektphase. In der dritten Phase von 2019 bis 2023 steht der Ausbau des BilRess-Netzwerkes sowie die Durchführung und die Beteiligung an Veranstaltungen der Ressourcenbildung durch das IZT im Vordergrund. Hierbei wird das BilRess-Netzwerk im Rahmen des „Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz" betrieben, das bei der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE) angesiedelt ist. Die vierte Phase von 2025 bis 2028 (mit Option bis 2030) baut zum einen auf erfolgreiche Module von BilRess III auf, zum anderen wird die neue Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NWKS) in BilRess integriert. Im Dezember 2024 wurde die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) vom Kabinett der Bundesregierung verabschiedet. Die NKWS soll einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung, zum Schutz der Biodiversität und zum Klimaschutz leisten. Ziel von BilRess IV ist hierbei, die Grundgedanken von der NKWS – wie z. B. die sogenannten 9-R-Strategien (Refuse, Rethink, Reduce, Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture, Repurpose, Recycle und Recover) in die Bildungsarbeit einfließen zu lassen.
Netzwerk und Webseite MEIN NACHHALTIGES KRANKENHAUS (DKTIG)
Das Netzwerk MEIN NACHHALTIGES KRANKENHAUS fördert den Wissenstransfer und bietet Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen in Gesundheitseinrichtungen. Die Webseite als zentraler Netzwerkbaustein informiert rund um Nachhaltigkeitsthemen im Krankenhaus. Zu den kostenfreien Angeboten gehören Blogbeiträge sowie webbasierte Veranstaltungen / Wissensbooster zu aktuellen Themen wie z.B. zur nachhaltigen Ernährung oder zu den aktuellen Berichtsvorgaben der CSRD/ESRS. Darüber hinaus wird kostenpflichtig eine Softwarelösung angeboten, die Gesundheitseinrichtungen bei der Erfüllung verschiedener Transparenzanforderungen (z. B. CSRD, VS, EMAS, CO2) branchenspezifisch unterstützt.
Die DKTIG wird als Unternehmen von den 16 Landeskrankenhausgesellschaften und der DKG gemeinsam getragen.
Newsletter für Klimaschutzpersonal: Klimaschutz rechnet sich
In dieser Ausgabe des Newsletters der NKI wird thematisiert, wie sich ambitionierte Klimaziele verfolgen und finanzieren lassen. Hierzu werden potenziell erfolgreiche Finanzierungsmodelle und die effektive Nutzung von Fördermitteln aufgezeigt.
NKI-Dashboard
Das NKI-Dashboard eröffnet einen komfortablen Zugang zu zentralen Kennzahlen der NKI-Förderlandschaft. Nutzende können gezielt nach Förderprogrammen, Kennzahlen oder Bundesländern filtern. Bis zu fünf Jahre lassen sich gleichzeitig vergleichen – dabei sind die Jahreszahlen frei wählbar. Das interaktive Balkendiagramm zeigt je nach Filterauswahl die Anzahl abgeschlossener Projekte, sortiert nach Förderbereichen und -programmen wie „Kommunalrichtlinie (KLR) investiv“, Radverkehr, Kälte-Klima oder E-Lastenräder.
Ökoprofit - Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik
Das Ökologische Projekt für Integrierte Umwelt-Technik (ÖKOPROFIT ®) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der regionalen Wirtschaft, der Verwaltung und ExpertInnen (Private Public Partnership) und bietet Betrieben einen Umweltmanagement-Ansatz, der seinen Schwerpunkt auf Bewusstseinsbildung, Praxisnähe und Umsetzung von Maßnahmen legt. Von Beginn an hat sich ÖKOPROFIT als wirkungsvolles Instrument für eine nachhaltige wirtschaftliche und regionale Entwicklung bewährt. Ziel ist es, betriebliche Emissionen zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen, die Ökoeffizienz zu steigern und das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit zu erhöhen. Unternehmen, die an ÖKOPROFIT teilnehmen, reduzieren ihre Umweltbelastungen und senken langfristig die Kosten - durch technische und organisatorische Maßnahmen, um so Rohstoffe, Wasser und Energie einzusparen, Abfall und Emissionen zu vermeiden . Die Umsetzung von ÖKOPROFIT erfolgt dabei in einem regionalen Verbund, gemeinsam in einer Gruppe von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und besteht aus den Elementen: Workshops Individuelle Beratung Zertifizierung
Planetary Health Academy
Auf ihrer Website lädt die Planetary Health Academy Bildungsmaterialien zum Wissenserwerb und der Befähigung zum transformativen Handeln im Kontext von Planetary Health hoch, beispielsweise zu den Themen Nachhaltige Handlungskompetenz für Praxisanleitende, Co-Benefits in der Physiotherapie oder Hitzeschutz in der Pflegeberatung.
Ressourceneffizienz, Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen – Eine Bestandsaufnahme (ReKlimaMed)
Ziel des siebenmonatigen Forschungsprojekts der Stiftung viamedica war es, eine Bestandsaufnahme zu Ressourceneffizienz, Klimaschutz und ökologischer Nachhaltigkeit des Gesundheitswesens in Deutschland durchzuführen. Für 15 unterschiedliche Bereiche (von Krankenhäuser über Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste bis zu Apotheken) wurde ein aktueller Stand der Nachhaltigkeitsaktivitäten (Stand 2022) beschrieben, die auf der Website von Viamedica aufgelistet sind. Ausführlicher Abschlussbericht: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen/details/reklimamed-abschlussbericht
Solaratlas Brandenburg
Ein kostenloses Online-tool: Für die Gebäude in Brandenburg kann online ermittelt werden, ob der Ausbau mit einer PV-Anlage am eigenen Standort möglich ist. Ein Angebot der Energieagentur Brandenburg im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg.
Stiftung viamedica
Die unabhängige und gemeinnützige Stiftung viamedica unterstützt die Gesundheitsbranche als operativ arbeitende Stiftung bei der Umsetzung und Einführung rund um das Thema Nachhaltigkeit. Der Grundsatz dabei ist es, Ökologie mit Ökonomie zu verbinden. Die Stiftung unterstützte z. B. die Aktion „Klimaretter-Lebensretter“ sowie „Klik green“. Das Projekt „Klinenergie“ bietet die Möglichkeit, sich umfassend zu möglichen Einsparpotenzialen im Energiebereich zu informieren und gibt Impulse, wie diese gezielt genutzt, finanziert und umgesetzt werden können. Die Website fasst alle Projekte und deren Ergebnisse zusammen. Energiesparfibel: https://www.viamedica-stiftung.de/fileadmin/user_upload/Materialien/Energiesparfibel_web.pdf
Veranstaltungsübersicht
Auf ihrer Website bietet die NKI einen Überblick über diverse Veranstaltungen zum Thema Förderbeantragung über die Kommunalrichtlinie aber auch über Workshops, Kongresse und Vernetzungstreffen mit dem Fokus Klimaschutz und Energie an.
Webdokument LENA
Broschüre soll Motivation und Richtungsgeber für Wege in eine energieeffiziente Zukunft von Krankenhäusern in Sachsen-Anhalt sein.
ZUKE Green -Zukunft Krankenhaus-Einkauf
ZUKE Green ist das größte Netzwerk, dass sich als Community für nachhaltiges Wirtschaften in Kliniken im DACH-Raum, einsetzt. Ziel von ZUKE Green ist es, eine Plattform für den Austausch von Best Practices und innovativen Ideen zwischen Klinikmitarbeitenden, Unternehmen und vielen weiteren zu schaffen. Dazu wird unter anderem einmal im Jahr den digitalen ZUKE Green Health Kongress veranstaltet. Angebot: Vernetzung über eine professionelle Communityplattform in nicht öffentlichen digitalen Räumen, Austausch in monatlichen Webmeetings, jährlich stattfindender digitaler ZUKE Green Health Kongress. Das Angebot der Mitgliedschaft richtet sich an Unternehmen (kostenpflichtig) und Mitarbeitende in Kliniken (kostenlos).