Literaturdatenbank
Alle hier aufgeführten Literaturquellen sind kostenlos zugänglich. Es handelt sich um Arbeitshilfen, wissenschaftliche Studien, Positionen und Zeitungsartikel, die zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Krankenhaus informieren.
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Epidemiologisches Bulletin
Einsatz von Mehrweg- bzw. Einwegendoskopen aus infektionspräventiver Sicht unter besonderer Berücksichtigung der Nachhaltigkeit
Mehrwegendoskope können bei häufiger Nutzung und optimierter Aufbereitung ökologisch vorteilhafter sein als Einwegendoskope. Einwegendoskope verursachen zwar mehr Abfall und Ressourcenverbrauch, bieten jedoch Vorteile bei Infektionsprävention und Logistik. Entscheidend ist eine individuelle Abwägung von Patientensicherheit, Nachhaltigkeit, Umsetzbarkeit und Kosten.
Epidemiologisches Bulletin
Änderung der Empfehlung „Händehygiene in Einrichtungen des Gesundheitswesens“ bezüglich der Temperatur des Wassers an medizinischen Handwaschplätzen
Die Kommission für Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen und in Einrichtungen und Unternehmen der Pflege und Eingliederungshilfe (KRINKO) hat ihre Empfehlungen hinsichtlich der Bereitstellung von warmen Wasser an medizinischen Handwaschplätzen geändert. Ein medizinischer Handwaschplatz ist mit Zulauf für kaltes Wasser von Trinkwasserqualität auszustatten; warmes Wasser ist nicht erforderlich. Das beinhaltet kein Verbot von Warmwasser: Einrichtungen können es weiterhin bereitstellen. Aus Gründen der Hygiene und Infektionsprävention ist die Ausstattung medizinischer Handwaschplätze mit warmem Wasser nicht erforderlich.
Auswirkungen des Klimawandels auf Infektionskrankheiten und antimikrobielle Resistenzen
Teil 1 des Sachstandsberichts Klimawandel und Gesundheit 2023
Endemische wie auch importierte Vektor- und Nagetier-übertragene Infektionserreger können mit hoher Morbidität und Mortalität assoziiert sein. Daher sind Vektor- und Nagetier-assoziierte Erkrankungen des Menschen und deren mögliche Beeinflussung durch klimatische Veränderungen ein wichtiges Thema für die öffentliche Gesundheit. Der fortschreitende Klimawandel birgt das Potenzial für eine zunehmende menschliche Gesundheitsgefährdung durch wasserbürtige Infektionen und Intoxikationen, z.B. durch eine Erhöhung von Pathogenkonzentrationen in Gewässern, durch die Ansiedlung neuer Pathogene oder durch mögliche Veränderungen von Erregereigenschaften. Dieser Beitrag stellt exemplarisch einige Beispiele für mögliche Auswirkungen des Klimawandels dar. Temperatur, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit sind wichtige Faktoren, welche die Verbreitung, die Vermehrung und das Überleben von Erregern beeinflussen können. Im Zuge des Klimawandels ändern sich diese Faktoren und es kommt zu erhöhten Luft- und Wassertemperaturen, zunehmenden Niederschlägen oder Wasserknappheit. Der Klimawandel kann so einen steigenden Einfluss auf viele Infektionserkrankungen ausüben.
Auswirkungen des Klimawandels auf nichtübertragbare Erkrankungen und die psychische Gesundheit
Teil 2 des Sachstandsberichts Klimawandel und Gesundheit 2023
Dieser Bericht beschäftigt sich mit gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze und Extremwetterereignissen und den Auswirkungen des Klimawandels auf nicht-übertragbare Krankheiten auf Grund von UV-Strahlung und Luftverschmutzung. Außerdem werden allergische Erkrankungen und psychische Gesundheit in Deutschland im Bezug auf den Klimawandel thematisiert.
Klimagerechtigkeit, Kommunikation und Handlungsoptionen
Teil 3 des Sachstandsberichts Klimawandel und Gesundheit 2023
Teil 3 des Sachstandsberichts Klimawandel und Gesundheit 2023 beschäftigt sich mit gesundheitlicher Chancengerechtigkeit des Klimawandels, Kommunikation mit spezifischen Zielgruppen und sich daraus ableitenden Handlungsoptionen.