Literaturdatenbank
Alle hier aufgeführten Literaturquellen sind kostenlos zugänglich. Es handelt sich um Arbeitshilfen, wissenschaftliche Studien, Positionen und Zeitungsartikel, die zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Krankenhaus informieren.
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Kliniken fordern Investitionen in gekühlte Krankenzimmer
Pressemitteilung
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert angesichts der alarmierenden Zahlen zur hitzebedingten Übersterblichkeit aus dem Robert-Koch-Institut und dem Statistischen Bundesamt entschiedene Schritte, um Krankenhäuser an den Klimawandel und zunehmende Hitzeperioden anpassen zu können. Dabei geht es auch um die Kühlung von Patientenzimmern, die in deutschen Krankenhäusern die Ausnahme ist. Die DKG erkennt hier erheblichen Nachholbedarf und sieht sich in ihrer Forderung nach einem umfangreichen Klima-Investitionsprogramm bestätigt.
Sondervermögen jetzt für Hitzeschutz und klimaresiliente Klinikmodernisierung einsetzen
Pressemitteilung
Angesichts der Hitzewelle im Juni 2026 fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) Bund und Länder auf, unverzüglich ein Sonderinvestitionsprogramm für klimaresiliente Krankenhäuser aufzulegen. Bereits Anfang 2025 hat die DKG mit einem wissenschaftlichen Gutachten konkrete Konzepte und den erforderlichen Investitionsbedarf vorgelegt, um Krankenhäuser wirksam gegen die Folgen des Klimawandels und insbesondere gegen zunehmende Hitzewellen zu schützen.
DKI Factsheet
Hitzeschutz
Ein Factsheet des DKI zu Auswirkungen von Hitzewellen, Umsetzungsstand von Hitzeschutz und mögliche Maßnahmen eines Hitzeschutzplans in Krankenhäusern.
Klimaschutz im Krankenhaus
Positionen der Deutschen Krankenhausgesellschaft zur Nachhaltigkeit
Klimaschutz ist Gesundheitsschutz. Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Auftrags der Krankenhäuser zur Förderung der Gesundheit der Bevölkerung und der gleichzeitigen Mitverursachung des Klimawandels haben Krankenhäuser eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz. Gleichzeitig sind sie vom Klimawandel besonders betroffen, da sie zunehmend klimabedingt erkrankte Patientinnen und Patienten in einem veralteten Gebäudebestand zu versorgen haben. Die Krankenhäuser werden ihren Beitrag zur Erreichung des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2045 leisten und die notwendigen Maßnahmen zur Bewältigung der schädlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit der Bevölkerung umsetzen. Hierfür benötigen sie jedoch die Unterstützung der Politik. In diesem Positionspapier legt die Deutsche Krankenhausgesellschaft ihre Forderungen zum Klimaschutz im Krankenhaus dar.
Kliniken fordern milliardenschweren Klimaschutzfonds zum klimagerechten Umbau
Pressemitteilung
Mindestens 31 Milliarden Euro sind nötig, um die deutschen Krankenhäuser in den kommenden Jahren klimaneutral umzugestalten. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Institutes for Health Care Business (hcb) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Mit 23,4 Milliarden Euro fällt der größte Teil dieser Summe für die Sanierung der Gebäudehülle an, zum Beispiel für Fassaden- und Dachdämmung. Mehr als die Hälfte davon – 12,7 Milliarden – ist für die Grundsanierung ohne spezielle Klimaschutzaspekte nötig.
Klinikreport Nachhaltigkeit. Impuls Kontakt
Schwerpunkt: Hitzeschutz
Die neue Online-Publikationsreihe „Klinikreport Nachhaltigkeit. +++Impuls kompakt“ wird vom Deutschen Krankenhausinstitut erstellt und vom DKI gemeinsam mit der TK herausgegeben. DKI und TK bieten damit ein praxisorientiertes Format an, das Krankenhäuser auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt – mit Fakten, Empfehlungen und Praxisbeispielen. Schwerpunkt Hitzeschutz: Die Dauer und Intensität von Hitzeextremen wird in Deutschland durch den Klimawandel weiter zunehmen. Damit werden auch hitzebedingte Gesundheitsrisiken in Zukunft ansteigen. Dazu zählen beispielsweise die negativen und zum Teil lebensbedrohlichen Auswirkungen von Hitze auf Herz-, Nieren- und Lungenerkrankungen. Darüber hinaus sind Krankenhäuser von weiteren Folgen extremer Hitze betroffen, wie z. B. der Zunahme von Unfällen und der veränderten Wirkung von Medikamenten. Daher ist es wichtig, dass sich Krankenhäuser auf heiße Sommer vorbereiten und Hitzeschutzpläne entwickeln, um den Gesundheitsrisiken durch Hitze zu begegnen.
Bundesempfehlung Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser
Ein Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser als Bundesempfehlung soll zu mehr Verbindlichkeit bei der Implementierung von Hitzeschutzmaßnahmen in den Krankenhäusern führen und selbige befördern. Dieser ist ein geeignetes und notwendiges Instrument, um gesundheitliche Folgen von und Todesfälle durch Hitzeextreme zu reduzieren.
Die ersten 100 Tage als Klimaanpassungsmanager*in
Tipps für einen gelungenen Einstieg
Der Leitfaden gibt einen Überblick über die Anforderungen und Aufgaben eines/r KAM. Er führt durch die notwendigen Schritte, um die Verwaltung kennen zu lernen, Verbündete zu finden und die große Aufgabe der Erstellung eines Klimaanpassungskonzeptes strukturiert anzugehen. Darüber hinaus gibt er Tipps, wie Beteiligung und Vernetzung sowie die Kommunikation nach innen und außen gelingen können. Der Leitfaden enthält zudem konkrete grafische Arbeitshilfen, um die Aufgaben zu managen und langfristig den Überblick zu behalten.
DKI Factsheet
Krankenhäuser im Klimawandel
Das DKI Factsheet Krankenhäuser im Klimawandel bietet kompakte Informationen zu den Emissionen deutscher Krankenhäuser pro Krankenhausbett und Beispiele, wie Krankenhäuser die Themen Nachhaltigkeit und Klimafolgenanpassung adressieren.
DKI-Blitzumfrage
Umfrage Oktober 2023: Hitzeschutz im Krankenhaus
In dieser Blitzumfrage des DKI werden für den Sommer 2023 Hitzeschutzmaßnahmen in den Krankenhäusern erfasst und Handlungsoptionen für den Sommer 2024 aufgezeigt. Vor allem Maßnahmen, um die Räume des Krankenhauses zu kühlen, Maßnahmen zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten (z. B Hitzevisiten, zusätzliche Wassergabe) und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (wie gekühlte Pausenräume und leichte Dienstkleidung) sowie die interne Kommunikation im Krankenhaus haben zur Verbesserung des Hitzeschutzes in Krankenhäusern beigetragen. Hinderlich bei der Umsetzung sind finanzielle Mittel.